Razer schickt mit der Salmosa Gaming-Maus einen Nager für nur knapp 30,- Euro ins Rennen. Mit bis zu 1800 dpi und einem matt-schwarzen Design soll sie auch preisbewusste Käufer überzeugen. Was die Maus leistet und wie sie in unserem Test abgeschnitten hat, erfahren Sie im folgenden Review.
Lieferumfang
Neben der Maus befindet sich wie gewohnt die Treiber-CD und eine kurze, aber dennoch ausführliche, Anleitung im Lieferumfang. Außerdem liegen ein Echtheitszertifikat und zwei Razer Aufkleber bei.
Technische Details
- 1800 dpi Razer Precision 3G-Infrarot-Sensor
- 1000 Hz Ultrapolling / 1ms Reaktionszeit
- Mechanischer Wechsel der dpi- und Polling-Raten
- On-The-Fly Sensitivity-Funktion
- Always-On Modus
- Extrem große, rutschfeste Tasten
- Ultrabreiter 16 Bit Datenpfad
- Beidhändiges Design
- Mausrad mit 24 Klickpositionen
- Geräuscharme Ultraslick Teflon-Gleitfüße
- 2m langes, leichtes, verdrillfreies Kabel
- Größe: 115 mm x 63 mm x 37 mm (LBH)
Layout und Design
Die Razer Salmosa Gaming-Maus präsentiert in einem Mix: Zum einem kommt auf der Oberfläche ein matt-schwarzes Design mit Softskin-Oberfläche zum Einsatz, zum anderen verwendet der Hersteller für den unteren Teil der Maus schwarz-spiegelnde Kunststoffelemente. Alle Materialien sind, wie von Razer gewohnt, sehr sauber verarbeitet. Mit den Maßen von 115 x 63 x 37 mm ist sie deutlich kleiner als andere Razer-Modelle, wie die Lachesis oder die 3G Diamondback. Des Weiteren fällt auf, dass die Oberfläche nicht, wie beim Lachesi-Modell aus nur einem Teil, sondern aus zwei deutlich von einander getrennten Haupttasten besteht. Zwischen den beiden Tasten befindet sich das ebenfalls schwarze Mausrad, das bei diesem Modell nicht von LEDs angestrahlt wird. Ebenfalls ohne Beleuchtung wurde das Razer-Logo eingearbeitet, welches sich typischerweise im hinteren Teil der Maus befindet, und lediglich auf die Maus aufgedruckt wurde.
Alltagstauglichkeit
Trotz des Fehlens eines Laser-Sensors bietet die Salmosa Gaming-Maus mit ihren 1800 dpi eine hohe Genauigkeit. Wem die Auflösung zu hoch sein sollte, der kann mit Verstellen der entsprechenden Taste, die sich unter der Maus befindet, den Wert auf 800 dpi senken. Etwas mehr Komfort hätte beispielsweise noch eine Zwischenstufe herbeigeführt, wie z.B. ein Wert zwischen 1500 und 1000 dpi.
Die USB-Hertz-Rate kann zwischen 125, 500 und 1000Hz beliebig verändert werden. Mit einer Kabellänge von 2 m sollte selbst der entfernteste Rechner mühelos erreicht werden. Insgesamt bringt der Nager ein Gewicht von etwas mehr als 70 Gramm auf die Waage. Dank des geringen Gewichtes und der bereits fixierten Teflonfüße lässt sich die Maus problemlos auf nahezu jeder Oberfläche leichtgängig führen.
Software
Mithilfe der mitgelieferten Software kann der Anwender diverse Einstellungen der Empfindlichkeit, Tastenbelegung und die Funktion des Mausrads nach seinen Wünschen vornehmen.
Fazit
Dass Gaming-Mäuse nicht immer teuer sein müssen zeigt der Hersteller Razer mit der neuen Salmosa Gaming-Maus. Die Maus ist "einfacher" gestaltet als seine größeren Brüder der Razer-Familie, Komforteinschränkungen werden dank des günstigen Preises wieder wettgemacht. Überzeugen konnten zudem die sehr gute Verarbeitungsqualität und der genaue 1800 dpi Sensor. Wer also eine gute Maus für wenig Geld sucht, liegt mit diesem Modell genau richtig.
Pro
- Design
- Preis- / Leistung
- Verarbeitung
- Software
- Für Links- und Rechtshänder geeignet
Contra
- Komforteinschränkungen
- keine Zusatztasten
Die Razer Salmosa wird es ab dem 3. Quartal 2008 zu kaufen geben.