FIFA 12 im Test
So sieht das Cover von FIFA 12 aus, in unserem Fall haben wir die Version für die Xbox getestet.
Mit großer Vorfreude starten wir die Konsole, legen die CD ein und sind gespannt was uns dieses Jahr an Neuerungen erwarten. Wenn man das Spiel dann zum ersten Mal startet, werden dem Spieler zu erst einmal in einem Tutorial die Elemente der Verteidigung erklärt. Neben altbekannten Basics gibt es jedoch hier bereits ein paar Neuerungen, das so genannte "Tactical Defending". So wurde die "Mitspieler zur Hilfe holen" Aktion auf die obere rechte Schultertaste gelegt, die bis jetzt in der Verteidigung unbenutzt war. Auf die nun frei gewordene Schuss-Taste ist das einfache Tackling gelegt worden, mit dem man dem Gegner bei passender Position den Ball fair abnehmen kann. Wenn der Gegner jedoch direkt vor einem herläuft, kann man diesem durch drücken der Taste einen Schulter- oder Armstoß verpassen, so dass er aus dem Laufrhythmus kommt. Hier muss man jedoch aufpassen, bei zu aggressiver Verteidigung erhält man leicht eine gelbe Karte.
Auch das Menü und das Erscheinungsbild des Spiels wurde wie jedes Jahr verändert. Bei Antritt einer Partie steht zum Beispiel bei der Trikotauswahl nun jeweils ein Spieler jeder Mannschaft groß im Bild. Diese kleine Änderung, die zwar einerseits ein wenig die Vorfreude auf die Partie erhöhen mag, gibt aber bereits das größte Defizit der FIFA-Spiele preis. Leider schafft es EA Sports seit nun gut drei Jahren nicht, die Grafik des Spiels auf ein annähernd so hohes Level zu kriegen, wie die japanischen Konkurrenten von Pro Evolution Soccer, sichtbare Verbesserungen zum Vorjahr gibt es kaum.
Ein schneller Blick in das Team-Management zeigt auch dort keine Veränderungen. Ein wenig enttäuscht starten wir unser erstes Spiel, dennoch sind wir frohen Mutes, denn das Prachtstück der diesjährigen FIFA Reihe soll sich erst im Spiel selbst offenbaren, was zugegebenermaßen auch der wichtigste Teil einer jeden Fußballsimulation ist.
(Bildquelle: EA)
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