Hier kommt der Hammer: Xigmatek Thor's Hammer im Test

Eines der Leitthemen der Computermesse CeBIT war u.a. „Green-IT“, d.h. Produkte, die besonders wenig Energie benötigen bzw. auch auf umweltfreundliche Materialien setzen. Da scheint es eher unpassend, neue Hochleistungskühler auf den Markt zu bringen.

Doch solange Prozessoren im Desktop-Segement durchschnittlich mehr als 60 Watt benötigen und solange Gamer und Overclocker ihre Hardware gerne bis an ihre Grenzen bringen, solange wird es auch eine Daseinsberechtigung für neue Superkühler geben. Da möchte natürlich der Hersteller Xigmatek nicht fehlen und hat mit dem Thor’s Hammer einen Highend-Kühler vorgestellt, der Seinesgleichen sucht.

 

Wir von Allround-PC durften uns den neuen Superspross genauer ansehen. Die Testergebnisse finden Sie in folgendem Bericht.

Lieferumfang

  • Anleitung
  • Montagematerial
  • Tüte Wärmeleitpaste (silver)
  • kleiner Maulschlüssel
  • 8x Gummihalterungen für insgesamt zwei Lüfter

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Technische Daten

Lüftergröße kein Lüfter im Lieferumfang, max Lüftergröße 120 mm
Gewicht 800 g
Maße 120x160x90mm (BxHxT)
U/min
-
Material Aluminium + Kupfer
Sockel Intel 775, 1366 / AMD 754, 939, AM2
Lautstärke

-

 

Design

Wahrlich ein stattlicher Auftritt: Solche oder ähnliche Gedanken dürften einem in den Kopf schießen, wenn erstmalig die Verpackung des Xigmatek Thor’s Hammer begutachtet wird. Umgeben von einer bunt-spiegelnden Kartonage, im altertümlichen Design, erreicht der Kühler den Kunden. 

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Mit den Maßen von 120x160x90mm (BxHxT) gehört dieses Modell sicher nicht zu den kompaktesten Kühlern. Dementsprechend bringt der Thor’s Hammer auch ein stolzes Gewicht von ca. 800 Gramm auf die Waage, obwohl der komplette Kühler fast ausschließlich aus Aluminium besteht. Nur die Heatpipe-Röhrchen - Xigmatek setzt bei diesem Modell auf insgesamt sieben Stück – bestehen aus Kupfer. Sein schwarzes Erscheinungsbild verdankt der Kühler einer Nickellegierung. Aber nicht nur die Farbe verleiht dem Kühler ein schickes Aussehen, auch die Anordnung der Lamellen ist erwägenswert: So hat Xigmatek die Lamellen in zwei unterschiedlichen Formen miteinander verschraubt. Das Ergebnis ist ein schicker Passivkühlkörper mit geschwungenen Elementen.

Bereits bekannt von Vorgängermodellen, wie zum Beispiel dem Dark Knight und dem Achilles kommt auch beim Thor’s Hammer die bewährte Heatpipe-Direct-Touch-Technik zum Einsatz, die jedoch inzwischen weiterentwickelt wurde und jetzt als Double-Layer- Heatpipe-Direct-Touch-Technik bezeichnet wird. Wie der Name schon sagt, liegen die Heatpipes direkt auf der CPU-Oberfläche auf, sodass eine bessere Wärmeaufnahme erreicht werden soll, die in der Vergangenheit schon öfters bestätigt werden konnte. Die Enden der Heatpipes findet man auf der Oberseite des Kühlers wieder. Die Verarbeitungsqualität des Kühlers ist im Vergleich zu Vorgängermodellen deutlich verbessert worden. Xigmatek scheint seine Hausaufgaben gemacht zu haben, sodass wir bei diesem Modell keinerlei scharfe Kanten feststellen konnten. Auch hat sich die Qualität im Bereich der Auflagefläche verbessert, jedoch geht es hier noch besser.

 

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