Creative Vado HD 3rd. Generation im Test

HD-Videoaufnahmen kommen immer mehr in Mode. Doch kosten viele professionelle HD Video Camcorder zum Teil 1000,- Euro oder mehr. Creative hat nun seine Kompaktlösung, den „Vado HD“ in der dritten Generation, herausgebracht. Er soll HD-Aufnahmen auch für kleineres Geld ermöglichen und diese Technik somit für den Otto Normalverbraucher erschwinglich machen. Was das Gerät wirklich leistet, lesen Sie im folgenden Artikel.

 

Lieferumfang & Zubehör

Im Lieferumfang befindet sich neben dem Vado HD Camcorder ein USB-Verlängerungskabel sowie ein HDMI-Anschlusskabel. Das HDMI-Kabel ist bereits der erste Pluspunkt für das Produkt, da die meisten Geräte, die mit einem HDMI-Anschluss ausgestattet sind, oft kein HDMI-Kabel im Lieferumfang haben.

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Creative war so freundlich uns neben dem Vado HD noch das dazu passende wasserdichte Etui „Aquapac“ sowie ein kleines Tisch-Stativ zur Verfügung zu stellen.

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Design & Verarbeitung

Beim ersten Auspacken fällt leider sofort auf, dass das Gerät aus Kunststoff besteht und sich so etwas minderwertig anfühlt. Jedoch ist gegen die Verarbeitung im Allgemeinen nichts einzuwenden. Der Vado HD hat etwa die Größe und Form eines Smartphones und passt gut in jede Hosen- oder Hemdtasche. Auch das Gesamtgewicht mit ca. 93 g kommt dem eines Handys in etwa gleich.

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Der Vado HD der dritten Generation ist in Rot, Lila, Türkis sowie Schwarz und Weiß erhältlich. Der Speicher ist mit jeweils 4 GB leider nur halb so groß wie bei der Vorgängerversion. Warum Creative diesen Rückschritt gemacht hat, ist für uns nicht ersichtlich. Der Preis kann sich mit unverbindlichen 149,99 Euro jedoch durchaus sehen lassen. Vergleichbare HD-Videokameras dieser Klasse liegen in einem ähnlichen Preissegmet.

 

Funktionsweise

Der Vado HD ist primär für die Aufnahme von Videos gedacht. Die maximale Fotoauflösung entspricht der Auflösung der Videos: 1280x720 Pixel. Im Gebiet der Kompaktkameras oder auch der Handykameras kann der Vado HD also nicht mithalten. Hier erhält man auch höher auflösende Geräte für einen günstigeren Preis. Diese können jedoch meist keine echten HD-Video-Aufnahmen erstellen, worauf natürlich bei unserem Test der Schwerpunkt gelegt wurde. Bei voller Auflösung von 1280x720 Pixel kann man mit dem Vado HD ca. eine Stunde Video Material aufnehmen oder über 7000 Bilder machen.

Die Bedienung erfolgt intuitiv über die vier Drucktasten sowie die fünf berührungsempfindlichen Tasten an der Front. Da es sich bei den fünf Tasten an der Front um Touch-Tasten handelt genügt hier eine leichte Berührung. Leider erhält man außer dem Resultat auf dem Display, hier keinerlei Feedback, ob der Tastendruck angenommen wurde, da es im Gegensatz zu den anderen vier Tasten keinen Druckpunkt gibt. Dieser ist hier dafür umso besser und man weiß immer, ob man die jeweilige Taste aktiviert hat. Somit kommt es in der Bedienung der Touch-Tasten leider häufig vor, dass man Tasten nicht richtig oder auch zwei Mal drückt. Zum Glück reagiert der Vado HD sehr schnell auf die Eingaben des Nutzers und man kommt bald dahinter, wie man die Tasten zu betätigen hat, ohne das ungewünschte Effekte auftreten.

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Die Touch-Tasten dienen zum Vor- und Zurückspulen, Leiser- und Lauterstellen sowie für das Starten und Pausieren im Wiedergabemodus. Im Aufnahmemodus kann man durch Plus/Minus vom integrierten zweifachen Digital-Zoom Gebrauch machen. Die Tasten Vor-/Zurückspulen dienen zur Anpassung der Helligkeit der Aufnahme. Die große weiße Taste leicht links in der Mitte dient zum Starten und Stoppen der Videoaufzeichnung oder als Auslöser um Bilder zu schießen. Oben befindet sich der Ein-/Ausschalter, Rechts an der Seite die „Löschen“-Taste sowie der Umschalter zwischen Videoaufnahmen und dem Fotomodus.

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