Eis und Matsch - Corsair Survivor USB-Stick im Härtetest

Flashspeicher in Form eines USB-Sticks ist heut zu Tage wie Sand am Meer verfügbar. So wundert es auch nicht, das die Preise für Flashspeicher immer weiter fallen. Allerdings gibt es wie immer einige spezielle Produkte, die sich mit besonderen Features in den höheren Preissegmenten ansiedeln. Solch einen USB-Stick hat uns Corsair zukommen lassen. Mit dem extrem resistenten "Survivor GT 8GB" schickt dieser Hersteller einen echten Outdoor-Stick auf den Markt. Ob das Produkt halten konnte, was der Hersteller verspricht, erfahren Sie im folgenden Bericht.

Lieferumfang

Neben dem acht Gigabyte großen USB-Stick liefert Corsair noch ein USB-Verlängerungskabel und eine Umhängekette, die mit einer Metallmarke versehen ist, mit. Sie erinnert an die Erkennungsketten bei der Army, jedoch ist auf der Marke nicht wie traditionell der Name , Geburtdatum etc. geprägt sondern ein Corsair-Logo. Die Verpackung beschreibt einige Features des Sticks. Eine Anleitung ist nicht dabei, wird allerdings auch nicht benötigt.

Layout

Als der Stick uns erreichte, dachten wir zu erst an einen falsch adressierten Atommülltransport im Kleinformat. Denn genauso sieht der Survivor GT aus: Wie ein kleiner Behälter zur sicheren Verwahrung von gefährlichen Stoffen. Der wirkliche Speicherstift ist anfangs gar nicht sichtbar, da er von einer Röhre aus einer speziellen Aluminiumlegierung umgeben ist. Dieses Rohr ist mit Querreben versehen, die der Stabilität und der Druckresistenz dienen. Der Sticks ist nämlich bis 200 Meter Wassertiefe dicht. Um an den USB-Port zu kommen, muss die Konstruktion an der Kopfseite aufgeschraubt werden. Man hält dann zwei Teile in der Hand. Zum einen die Röhre selbst, zum anderen den am "Deckel" befestigten USB-Stick. Auch der eigentliche Speicher besteht aus Aluminium und ist somit noch einmal mehr geschützt. Gummidichtungen an beiden Enden der Röhrenkonstruktion verhindern jegliches Eintreten von Flüssigkeit. Auf dem Stick prangt Innen sowie Außen das "Suvivor GT Logo". An beiden Enden der Schutzhülle sind Ösen angebracht, um den USB-Stick an die mitgelieferte Kette zu hängen. Die Verarbeitung ist sehr gut. Hier gibt es nichts zu verbessern.

Die Tortur
Ein so stabiles Gehäuse muss hohen Erwartungen standhalten. Und so kam uns auch gleich die Idee, mit einigen Tests die Standfestigkeit dieses Produktes zu prüfen.

Zu erst haben wir den Stick in einem drei Sterne Gefrierfach bei -10 Grad drei Stunden gelagert. Nach diesem Test war der Stick zwar komplett vereist, das Gewinde sowie der USB-Stick selbst funktionierten allerdings weiterhin einwandfrei.

Als nächstes folgte der Gegentest: Hitze. Hierzu wurde mit einem normalen Wasserkocher ein Teeglas voll Wasser aufgekocht. Die Temperatur lag bei ca. 80-90 Grad Celsius . Nach einem drei minütigen Bad, konnten wir den Stick selber nicht mehr anfassen, da er die Wärme aufgenommen hatte. Da gab es nur eine Sache die wir tun konnten. Wir "schockten" den Stick mit kaltem Wasser ab, bis er wieder Zimmertemperatur erreicht hatte. Trotz des schnellen Temperaturumschwungs wurde der Betrieb nach Einstecken des USB-Stick standardmäßig wieder aufgenommen.


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