akasa DuoDock S im Test
Sogenannte Festplatten-Docks sind eine Art dieses Problem zu lösen. Wir haben ein entsprechendes Produkt des Herstellers akasa unter die Lupe genommen. Herkömmliche Festplatten sind mittlerweile so günstig geworden, dass sich das Sichern von Daten auf optischen Datenträgern immer seltener lohnt.
Mit der Anschaffung immer neuer Massenspeicher, die nicht für den dauerhaften Einsatz im Computer, sondern lediglich zur längerfristigen Datenablage angedacht sind, stellt sich die Frage, wie man die Laufwerke mit Daten befüllen soll. Das von uns geprüfte Produkt hört auf die Bezeichnung DuoDock S und ist mit einer schnellen USB 3.0-Schnittstelle ausgestattet, die minimale Wartezeiten beim Dateiaustausch erhoffen lässt. Zu einem Preis von 24,90 Euro gibt es das Produkt bei Caseking.de zu kaufen.
Bevor wir uns dem eigentlichen Produkt widmen, haben wir noch einmal die wichtigsten Informationen über den USB-Standard der dritten Generation zusammengefasst.
USB 3.0 - Die Unterschiede
Schon Ende 2008 wurden Spezifikationen für USB 3.0 vom USB Implementers Forum vorgestellt, die im Laufe der Zeit konkretisiert wurden. Fest steht, das USB 3.0 eine theoretische Datentransferrate von bis zu 5 GBit/s erreichen soll. Das entspricht 625 MB pro Sekunde. Zum Vergleich: USB 2.0 schafft 480 MBit/s bzw. 60 MB pro Sekunde, die seit Langem überholten USB 1.1-Anschlüsse sogar nur 12 MBit/s bzw. 1,5 MB/s.
Von Intel gibt es derzeit allerdings keine Mainboardchipsätze, die USB 3.0 unterstützen. Und auch bei der 6er Chipsatz-Generation von Intel namens Sandy Bridge, die Anfang diesen Jahres auf den Markt gekommen ist, gab es keinen USB 3.0 Support. Es wird vermutet, dass Intel mit diesem Schritt seine eigene Technik namens Thunderbolt fördern möchte. Light Peak soll eine Bandbreite von 10 GBit pro Sekunde ermöglichen.
Damit Kunden aktueller Mainboards nicht auf den Support von USB 3.0 verzichten müssen, haben einige Mainboardhersteller die USB 3.0-Unterstützung per Zusatzchip möglich gemacht. Sie setzen u.a. auf einen der größten USB 3.0-Chiphersteller namens NEC. Laut Herstellerinformationen ist die Nachfrage nach USB 3.0 Chips so groß, sodass NEC in den vergangenn Monaten seine Produktionskapazitäten deutlich steigern musste.

Ein ASUS P7H55 Mainboard mit USB 3.0-Support
Aber auch bestehende Systeme können mittels Erweiterungskarte auf den neuen USB-Standard aufgerüstet werden. Diese Karten mit PCI-Express Schnittstelle bieten i.d.R. zwei USB 3.0-Ports und sind bereits für weniger als 20,- Euro im Internethandel erhältlich.
Alte Geräte und USB 3.0?
Wie auch bei den vorherigen Standards, sind die neuen USB 3.0-Schnittstellen abwärtskompatibel und können folglich auch mit USB 1.1 bzw. USB 2.0 Geräten arbeiten. Auch ist es möglich ein USB 3.0-Gerät an einem USB 2.0-Port zu betreiben, jedoch werden dann nur geringere Transferraten erreicht.
Aufgrund der gestiegenden Anzahl von Drähten; die USB 3.0-Kabel besitzen jetzt zu den fünf bereits vorhandenen Kontakten insgesamt fünf zusätzliche Pins, können USB 3.0-Geräte auch nur mit entsprechenden Kabeln mit dem PC verbunden werden. Des Weiteren hat sich auch die Form der Typ B-Stecker teilweise grundlegend verändert.

Verschiedene USB 3.0-Kabel, erkennbar u.a. an den neuen Steckertypen.





