Gehäuse der Superlative? Silverstone Fortress 2 im Test

Obwohl mittlerweile mehr Notebooks als PCs verkauft werden, haben die klassischen PC-Gehäuse noch lange nicht ausgedient. So sieht das auch der Hersteller Silverstone, der mit dem Fortress 2 ein ganz besonderes Case vorstellt, das in diesem Bereich neue Maßstäbe setzen soll.

Was an diesem Gehäuse so besonders ist und wie es um die Funktionalität und Verarbeitungsqualität steht, erfahren Sie im folgendem Test.

 

Lieferumfang

  • Anleitung
  • Schrauben
  • SSD-Installationshalterung
  • Schrauben
  • Kabelbinder
  • Stromadapter für Lüfteranschlüße
  • Radiatorhalterungen

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Technische Daten

  • Maße: 212 x 497 x 616 mm (BxHxT)
  • Material: Aluminium (Hülle, 4,5 mm), Stahl (Struktur, 0,8 mm)
  • Farbe: Silber (auch in schwarz und mit Window erhältlich)
  • Gewicht: 15 kg
  • Formfaktor: ATX, Micro-ATX, SSI CEB
  • Lüfter
  • 3x 180 mm (Boden, 18 / 27 dB(A), 700 / 1.000 U/Min)
  • 1x 120 mm (Deckel, 19 dB(A), 1.200 U/Min)
  • Laufwerksschächte
  • 5x 5,25 Zoll (extern)
  • 5x 3,5 Zoll (intern)
  • 1x 2,5 Zoll (intern)
  •  Netzteil: Standard ATX (optional)
  •  Erweiterungsslots: 7
  •  I/O Panel
  • 2x USB 2.0
  • 1x je Audio In/Out

 

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Design & Eigenschaften

Der Silverstone Fortress 2 (FT02) besteht zum größten Teil aus 4,5 mm dicken Aluminium, nur das Grundgerüst wurde aus 0,8 mm Stahl hergestellt. Insgesamt macht das Gehäuse einen sehr stabilen Eindruck. Auf den ersten Blick sind besonders seine Rundungen auffällig, die sich durch das gesamte Konstrukt ziehen, ähnlich wie ein roter Faden durch eine Story: Angefangen von abgerundeten Gehäusefüßen aus Metall, über den Gehäusedeckel, bis hin zum abgerundeten Frontbereich.

Trotz Aluminium bringt das FT02 aufgrund seiner Maße von 212 x 497 x 616 mm (BxHxT) ein stolzes Gewicht von ca. 15 kg auf die Waage. Neben der von uns getesteten silbernen Variante ohne Fenster gibt es dieses Gehäuse auch noch in schwarz und mit Plexiglasfenster zu kaufen.

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Wie anhand der Maße deutlich wird, ist das Fortress 2 besonders lang aber nicht sehr hoch. Die Höhe entspricht etwa einem herkömmlichen Midi-ATX-Tower. Warum das Gehäuse eine Länge von fast 62 cm aufweist, offenbart sich erst nach Öffnen der beiden Seitenwände, die jeweils mit zwei Thumbscrews am Gehäusegerüst befestigt sind. Bevor man jedoch an die Schrauben gelangt, muss der Gehäusedeckel in Form eines überdimensionalen Lüftersgitters entfernt werden. Erst jetzt können die Aluminiumseitenwände nach oben herausgezogen werden und geben somit den Innenraum preis.  Hier zeigt sich, dass Silverstone die Mainboardplatte um 90° gedreht hat, sodass die Platine ebenfalls in dieser eher ungewöhnlichen Position installiert werden muss. Dementsprechend sind unter der Gehäusedeckelabdeckung die Abdeckungen für die PCI-Erweiterungskarten, der Netzteilschacht und auch ein 120 mm Lüfter samt manueller Fansteuerung anzutreffen.

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Auf der gegenüberliegenden Seite, also im Gehäuseboden sind insgesamt drei große 180 mm Lüfter erkennbar, die die Luft von unten ansaugen und über die Platine hinauf zum Gehäusedeckel transportieren. Jetzt erklärt sich auch, warum scheinbar die Seitenwände des FT02 nicht ganz mit dem Gehäuse abschließen und einen ca. 2-3 cm großen Spalt offen lassen. Durch diesen Spalt saugen die Lüfter die Luft an, um wirkungsvoll arbeiten zu können.

Da sich die Lüfter im Gehäuseboden befinden, sind dementsprechend keine Lufteinlässe im Frontbereich anzutreffen. Insgesamt fünf, ebenfalls silberne, 5,25"-Schachtblenden aus gebürstetem Aluminium und ein großer Herstellerschriftzug im unteren Bereich prägen die Frontpartie. Der Power- und der Resetbutton samt blauer Status-LEDs wurden in den vorderen Bereich des Gehäusedeckels verlagert. Ebenfalls aus Metall gefertigt, hinterlassen die Buttons einen hochwertigen Eindruck und fügen sich somit gekonnt in das Design des Gehäuses ein. Direkt daneben, versteckt hinter eine Metallplatte, befinden sich zwei USB- und zwei Audio-Ports, die durch leichtes Drücken auf die Platte freigelegt werden können. Leider hat Silverstone keinen eSATA-Port integriert.

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In Sachen Verarbeitungsqualität befindet sich das Silverstone Fortress 2 auf einem sehr hohen Niveau: Weder scharfe Kanten noch sonstige Verarbeitungsfehler trüben den Anblick des etwa 200,- Euro teuren Gehäuses.


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