AeroCool CyborgX Gaming Midi Tower
Wie das Gehäuse in unserem Test abgeschnitten hat und ob es einen Kauf wert ist, erfahren Sie im folgenden Artikel.
Lieferumfang
- Schrauben
- Speaker
- Anleitung
- Einbaurahmen für ein externes 3,5" Laufwerk
- Laufwerksschienen
Technische Daten
- Maße: 200 x 460 x 540 mm (BxHxT)
- Material: Stahl (0,6 mm)und Kunststoff
- Gewicht: ca. 6 kg
- Farbe: schwarz
- Formfaktor: ATX, Micro-ATX
- Lüfter:
1x 120 mm (Front vor dem HDD-Käfig mit roten LEDs)
1x 120 mm (Rückseite, mit roten LEDs)
Optional:
2x 120 oder 2x 140 mm in der linken Seite
1x 80 statt 120 mm auf der Rückseite - Laufwerke:
5x 5,25 Zoll (extern)
1x 3,5 Zoll (extern, in 5,25" Slot)
5x 3,5 Zoll (intern) - Erweiterungsslots: 7
- Netzteil (optional): Standard ATX
- I/O Panel:
2x USB 2.0
1x eSATA
1x je Audio IN / OUT
Auf der linken Gehäuseseite können zwei optionale Lüfter installiert werden.
Design & Eigenschaften
Der AeroCool CyborgX wirkt aufgrund seiner Maße von 200 x 460 x 540 mm (BxHxT) sehr kompakt. Dementsprechend bringt er auch nur ein Gewicht von knapp 6 kg auf die Waage. Als Material kommt 0,6 mm dünner Stahl und Kunststoff zum Einsatz. Diese Materialstärke wirkt sich nicht nur positiv auf das Gewicht aus, sondern macht das Gehäuse auch etwas anfälliger gegenüber Beschädigungen. Insbesondere die Gehäuserückseite lässt sich mit etwas Druck verformen. Hier sollte beim Transport des Gehäuses besonders darauf geachtet werden, dass kein schwerer Gegenstand auf die Gehäuserückseite drückt.
Schwarz ist bei diesem Modell die dominierende Farbe, sowohl außen, als auch innen. Farblich aufgelockert wird das Gesamtbild durch zwei rote Logos im Frontbereich, den dank seiner Lüfterblätter, rot-schimmernden Lüfter auf der Gehäuserückseite und den roten Meshgitternblenden für die sieben Erweiterungsslots.
Dass es sich bei dem CyborgX um ein Gehäuse für Gamer handelt, wird nicht zuletzt an der sehr ausgeprägten Frontpartie sichtbar. In Anlehnung an einen gepanzerten Roboter hat Aerocool den Frontbereich großzügig mit schwarzem Kunststoff ausgestattet, der sowohl in mattschwarz, als auch in glänzender Form in Erscheinung tritt. Seitlich sind und im unteren Teil der Fronttüre sind schwarze Meshgitterelemente anzutreffen. Eine längliche Lichtleiste, angestrahlt von einer roten LED, setzt im Betrieb einen weiteren Akzent.
Hinter der schwarzen Gehäusetür befinden sich die 5,25"-Laufwerksschächte, die wiederum durch schwarz-glänzende Blenden verdeckt werden. Neben den Blenden sind im mittleren Bereich auch die beiden, silbernen Buttons für Power und Reset anzutreffen.
Leider lässt sich die Fronttür nur im Bereich eines 90° Winkels öffnen, sodass die Gefahr besteht, gegen die Tür zu laufen. Zudem machen die beiden Kunststoffscharniere keinen besonders stabilen Eindruck. Ein schwungvolles Öffnen kann somit schon einen Defekt zur Folge haben.
Im vorderen Bereich des Gehäusedeckels setzt sich die wuchtigen Designelemente aus der Front weiter fort. So befinden sich die Frontanschlüsse (2x USB, 1x eSATA und 2x Audio) in einem traprezförmigen Podest. Umrahmt wird das Konstrukt von einer nach hinten spitz zu laufenden Kunststofffläche, die als Ablagefläche für USB-Sticks, etc. genutzt werden kann.
Die Frontanschlüsse wurden in einem Podest integriert und sind somit gut erreichbar.
Beide Seitentüren lassen sich getrennt voneinander entfernen. Die Sicherung erfolgt mithilfe von großen Thumbscrews, die sich, wie der Name schon vermuten lässt, problemlos mit der Hand lösen und fixieren lassen.
Während die rechte Seite des Gehäuses relativ unspektakulär daher kommt, weist die linke Seite ein weiteres Kunststoffelement auf, das nicht nur optisch etwas her macht, sondern auch Platz für zwei optionale Lüfter bietet. Entsprechende Lüftungsschlitze sind vorhanden.
Abgesehen von der etwas instabil wirkenden Gehäusetür macht der AeroCool CyborgX einen hochwertigen Eindruck. Scharfe Kanten oder sonstige Verarbeitungsfehler konnten wir nicht feststellen.
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